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Sinnesorgane
Sehen:
Die Linsenaugen der Fische unterscheiden sich von denen anderer Wirbeltiere. Sie besitzen keine Lider und funktionieren in etwa wie eine einfache Kamera, wobei sich die Iris wie eine Blende verhält. Trifft viel Licht auf das Auge verengt sich die Pupille, fällt wenig Licht auf das Auge wird sie vergrößert. Im Allgemeinen liegt bei den Fischen die Grenze der Lichtwahrnehmung bei etwa 550m Tiefe. Einige Spezialisten können sogar bei 1100m Tiefe noch ein schwaches Restlicht wahrnehmen.
Fische sind im Allgemeinen weitsichtig, wobei die größte Schärfe im Mittelfeld liegt. Mit der Linse wird die Sehschärfe eingestellt. Fische können Farben und Farbmuster erkennen und räumlich sehen. Das Auge des Fisches, kann dank einer Vielzahl von Muskeln sehr gut bewegt werden.
- ein Fischauge kann 180° zu den Seiten und 98° nach oben sehen
- die Blicke der beiden Augen treffen sich im Winkel von 30°
- auf die Nasenspitze kann der Fisch nicht sehen
Hören
Fische haben zwar kein äußeres Ohr, sie können aber unterschiedlich gut Laute durch ihr inneres Gehörorgan (Weberschen Knöchelchen) und ihrem Seitenlinienorgan wahrnehmen. Bei vielen Fischen dient die Schwimmblase als Resonanzkörper, welches die aufgenommenen Töne noch verstärkt. Töne können auch von Fischen voneinander unterschieden werden. Unterstützend hilft ihnen hier die Dichte vom Wasser, sie ist tausend mal höher als die der Luft, so kann sich der Schall unter Wasser fünfmal so schnell ausbreiten.
Bei Fischen die Laute erzeugen, ist der Gehörsinn besonders gut ausgeprägt. Diese Laute werden auf unterschiedlicher Weise erzeugt: einige knirschen mit den Zähnen, einige Arten schlucken Luft und stoßen diese Luft durch die Analöffnung der Schwimmblase aus oder reiben ihre Dornen und Flossenstrahlen aneinander. Es gibt auch Fische, bei denen sich Muskeln rund um die Schwimmblase ausgebildet haben, die einen trommelnden Ton erzeugen.
Solche Töne können durchaus so laut sein, dass man sie auch noch über Wasser wahrnehmen kann. Für die Fische sind diese Töne nicht nur für die Verständigung ausschlaggebend, sondern spielen auch eine große Rolle z.B. bei der Balz oder werden angewandt um der Konkurrenz zu drohen.
Riechen
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Die Riechorgane der Fische bestehen aus einer Kammer, durch die Wasser in einer Richtung strömt. Dort trifft es auf die Riechschleimhäute, welche dann Geruchsreize an das Gehirn weiterleiten.
Schmecken
Der Geschmackssinn ist mit dem Geruchssinn eng verbunden ist sehr gut ausgeprägt und dient zur Auffindung und Prüfung der Nahrung.
Viele Fische stopfen ihre Nahrung unzerkleinert in sich hinein. Folglich wird vermutet, dass ein Geschmackstest schon vor der Futteraufnahme stattfindet. Dazu befinden sich bei den Fischen Geschmacksorgane – die Geschmacksknospen – nicht nur im Maul, sondern auch auf den Lippen, in den Barteln von z.B. Welsen, in der Kopfhaut und in den Flossen.
Bei einigen Arten, wie beispielsweise dem Wels, sind diese Geschmacksknospen auf dem ganzen Körper verteilt. Einige Welse können schon in 5m Entfernung ihre Nahrung wahrnehmen.
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Letzte Änderung: 24.05.2005




