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Wenn Holz verwendet wird, dann empfehle ich "MDF" Kunststoffbeschichtet. Besser, aber auch um einiges teuer, ist Kunststoff. In Baumärkten gibt es Bastel-Kunststoffplatten in verschiedenen Farben. Diese sind allerdings meist recht dünn (4-6mm) und werden als Rückwand der Artemiaanlagen nicht ausreichen. Hier müsste man dann schon zwei oder sogar besser drei Kunsstoffplatten aufeinander kleben, damit genügend Stabilität erreicht wird.
Die Zeichnung zeigt ein Kulturgerät für die Züchtung von Artemia auf Vorrat. Um die beste Schlupfrate zu erzielen, ist es am besten, man hängt eine dritte Flasche in das Aquarium. Damit Licht und Wärme gleichzeitig genutzt wird. Auf ein Absperrhahn kann hier verzichtet werden.
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Die Rückwand (200 x 16 x 570mm) bekommt für den Schlauchdurchlauf zwei Bohrungen (Ø6mm).
Der obere Flaschenhalter (200 x 5 x 100mm) wird an der Rückwand befestigt und bekommt ebenfalls zwei Bohrungen (Ø 5mm) für die Luftlanze. An der Vorderkante ist ein Winkelprofil angebracht, welches das abkippen der Flasche verhindern soll.
Der untere Flaschenhalter (200 x 5 x 100mm) wird ebenfalls an der Rückwand montiert und bekommt zwei Aussparungen (30mm breit) für den Flaschenhals. Das lichte Maß zwischen dem oberen und unteren Flaschenhalter beträgt 290mm.
Der Flasche (z.B. 1,5 Liter "Cola") wird der Boden abgesägt und erhält eine Länge von 300mm. Die Absperrhähne werden aufgeschraubt und mit "Fermit" zusätzlich abgedichtet.
Das PVC-Rohr (Ø 5mm), welches als Luftlanze dienen soll, wird so auf Länge gebracht, dass es soweit wie möglich nach unten reicht und am oberen Ende nicht den Schlauch abklemmt.
Über die Membranpumpe wird mit einem Schlauch mittels T-Stück die beiden Schläuche verbunden. Aus Sicherheitsgründen sollte man vor der Membranpumpe ein Rückschlagventil verwenden.
Mit den Schlauchklemmen lässt sich der Luftdruck der einzelnen Flaschen regulieren.
Die Praxis: So sieht dann die Artemiaanlage im fertigen Zustand aus. Sie lässt sich beliebig erweitern.
Für 500ml Aquarienwasser werden zwei ge-strichene Teelöffel Meersalz (kein Tafelsalz) und zwei Teelöffel Artemia-Eier zugesetzt. Durch die Belüftung über eine Membranpumpe werden dann für etwa 24 Stunden, bei optimalen Bedingungen (siehe Text bei der Zeichnung), die Eier in Bewegung gehalten. Nach dem schlüpfen der Krebschen schalten Sie die Membranpumpe ab, damit sich die Eischalen an der Oberfläche absetzen. Die Artemien werden sich am Boden sammeln. Nun können Sie die Krebschen über ein Sieb (siehe Foto) abziehen.
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Letzte Änderung: 24.05.2005



