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Deutscher Name: Tanganjika-Stachelwels
Vorkommen: Lophiobagrus cyclurus kommt nur im Tanganjikasee vor.
Geschlechtsunterschied: Anscheinend äußerlich nicht feststellbar.
Aquaristische Hinweise: Die Art benötigt Versteckmöglichkeiten und einen sandigen Boden zum gründeln. Dieser hauptsächlich nachtaktive und anscheinend nicht territoriale Wels wird gerne in Gruppen von etwa 6 Tieren gehalten.
Zucht: Die 2mm großen, milchig, klebrigen Eier werden in größeren Höhlen abgelegt. Möchte man L. cyclurus zur Zucht bringen, sollte man die Tiere separat halten, da sie ihre Eier auffressen. wenn sie sich gestört fühlen. Die Larven schlüpfen nach 4-5 Tagen, nach weiteren 5 Tagen entwickeln die Jungfische eine Pigmentierung. Die Jungen sollte man am besten für sich, ohne die Eltern, im Aufzuchtbecken großziehen. Anfangs kann Artemia und später gehackte Regenwürmer und zerriebenes Flockenfutter gefüttert werden.
Diesen Kurzbericht habe ich von Dirk A. Wolters erhalten: In meinem Becken sind zwei Tiere, eines ist etwas bräunlicher und scheint das weibliche Tier zu sein (keine Größenunterschiede bei der Geschlechtern).
Die Art ist ziemlich scheu und ist im gut strukturierten Becken eher ein Funktionsfisch als ein Anschauungsobjekt. Nur ab und an und zufällig streifen diese Welse tagsüber aus ihren Unterständen und Höhlen über den Kies und suchen nach Futterresten. Ich handhabe Lophiobragus wie alle anderen Bodenwelse (Corydoras z.B.). = keine eigene Fütterung sondern nur ab und an mal Abends Grünfuttertabletten mit Spirulina und FD-Tabletten.
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Letzte Änderung: 23.12.2004


