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Vorkommen: Die Art kommt im Westen, südlich ab der Ubwari-Halbinsel und im Osten ab Kigoma vor.
Besonderes: Die großen Augen dieser Art spielen möglicherweise eine Rolle beim rechtzeitigen Entdecken von Raubfischen in ihrem Biotop.
Die schlanke, stromlinienförmige Körperform und die große Schwanzflosse helfen den Fischen, Raubfischen leicht zu entkommen. Wenn eine Flucht nicht möglich ist, graben sie sich im Sand ein. Das silberne Farbkleid hat eine Art Spiegeleffekt, wodurch die Fische nur aus geringer Entfernung sichtbar sind. Dies dient den Fischen als Tarnung.
Geschlechtsunterschied: Während die männlichen Tiere ihre plakativen Farben und ein Zeichnungsmuster zeigen, sind die Weibchen und Jungtiere nur unscheinbar silbrig gefärbt ohne eigentliche Zeichnung.
Aquaristische Hinweise: Bei Callochromis macrops handelt es sich um außerordentlich friedfertige Cichliden. Das Aquarium darf nicht mit scharfsteinigen Steinen gestaltet werden, da diese Art eine sehr empfindliche Schleimhaut hat und auch die Augen sehr Anfällig auf mechanische Verletzungen sind. Als Bodengrund verwendet man am besten feinen Sand, damit die Fische gründeln können. Eine Bepflanzung des Beckens ist gut möglich, da die Pflanzen von dieser Art nicht beschädigt werden. Das Aquarium sollte eine Mindestgröße von 150cm x 50cm haben und unbedingt über eine größere, freie Sandfläche verfügen.
Callochromis macrops sollte man als kleine Gruppe (2 Männchen mit 3-5 Weibchen) halten. Am idealsten vergesellschaftet man diesen Cichliden mit Cyathopharynx furcifer, Cyprichromis leptosoma, Ctenochromis horii, Ophthalmotilapia ventralis, Xenotilapia flavipinnis und Xenotilapia papilio. Eine Vergesellschaftung mit den Gattungen Petrochromis und Tropheus ist nicht zu empfehlen.
Ernährung: Gut geeignet sind Artemia, Krill, Mysis, schwarze und weiße Mückenlarven, Cyclops und Wasserflöhe. Aber auch Flockenfutter wird gerne angenommen.
Zucht: Callochromis-Arten sind Maulbrüter im weiblichen Geschlecht. Die Maulbrutpflege dauert 18-21 Tage. Nach verlassen aus dem Maul der Mutter sind die Jungen etwa 16mm lang und damit schon groß genug, frischgeschlüpfte Artemia-Nauplien zu fressen.
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Letzte Änderung: 23.10.2005


