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Schon lange liebäugelte ich – immerhin seit mittlerweile 30 Jahren Aquarianer – von einem "richtigen" großen Aquarium. Inspiriert durch einen Vereinsfreund, der ein 3600 Liter Aquarium mit vier Meter Frontscheibe besitzt und einer beruflichen Veränderung wurde mit dem Bau im Sommer 2000 begonnen.
Nach vielen Anfragen bei verschiedenen Herstellern von Aquarien (die Angebote reichten von 5.000,– DM bei 50 cm Aquarienhöhe und gleicher Grundfläche bis zu 60.000,– DM in Exklusiv Ausführung jeweils ohne jegliche Technik), entschied ich mich zum Selbstbau eines Betonbeckens in Deltaform (250 x 250 cm Schenkellänge, 150 cm Höhe und 90 cm Tiefe). Die Frontscheibe hat die Maße 225 x 90 cm (siehe Zeichnung 1).
Zeichnung 1 |
Bei meinen Nachforschungen (welches Material, Preise u.s.w.) besuchte ich auch das Aquarium im Berliner Zoo und in der Wilhelma. In Berlin waren sie gerade dabei, das neue Haibecken zu bauen. Einige Arbeiter waren damit beschäftigt Muniereisen für die Felsaufbauten zu biegen und zu installieren. Eine genauere Befragung wie und welches Material sie verarbeiteten gestaltete sich zwar etwas schwierig, da sie allesamt Engländer waren, aber einige für mich wichtige Informationen konnte ich schon mal mitnehmen.
Einblick ins Aquarium |
Beim Besuch in der Wilhelma lief mir ein Tierpfleger über den Weg. Auf mein Vorhaben hin angesprochen, zeigte er sich gleich sehr kooperativ. Er war zwar nicht für die Aquarientiere sondern für die Terrarien zuständig, nahm mich aber mit hinter die Kulissen und stellte mir die zuständigen Tierpfleger vor. Sie beantworteten geduldig alle meine Fragen und bestärkten mich auch in meinem Bauvorhaben ein Betonaquarium zu bauen. Bedenken meinerseits (bezüglich der Dichtigkeit, schädliche Abgaben des Betons an das Wasser u.s.w.) wurden allesamt ausgeräumt und ich kann mich nur positiv über die Mitarbeiter dieser Aquarien äußern.
Auch habe ich während und nach der Bauphase meines Aquariums, noch mit verschiedenen anderen Mitarbeitern anderer Zooanlagen (z.B. Bochum, Osnabrück, Landesmuseum Hannover und Löbbecke Museum Düsseldorf) darüber gesprochen und kann ruhigen Gewissens behaupten, alle haben sehr freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter.
Jetzt aber zum Bau meines Aquariums: Nach einigen Aufräum- und Umstellarbeiten in meinem Fischkeller und der angrenzenden Kellergarage sollte es endlich losgehen. Es wurde in der Kellergarage zunächst eine Filterstellage erstellt. Die Einfahrt war eh zu steil und das Auto parkt halt seitdem draußen!
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Letzte Änderung: 24.05.2005




