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Der Leitwert des Wassers hat eine aquaristische Bedeutung bei der Haltung von Fischen und beim Umsetzen von Neuerwerbungen. Die elektrische Leitfähigkeit des Wassers wird hauptsächlich durch Salze als Härtebildner verursacht. Etwa 1° deutsche Gesamthärte ergibt eine Leitfähigkeit von 33 Mikrosiemens/cm. Je mehr gelöste Salze im Wasser vorhanden sind, desto höher ist der Leitwert des Wassers. Durch den Gesamtsalzgehalt wird der osmotische Druck des Wassers beeinflusst.

Gerade bei der Zucht von Fischen spielt die Leitfähigkeit des Wassers ein große Rolle, da dieser osmotische Druck für die Fischeier nur in gewissen Grenzen zulässig ist. Beim Umsetzen eines Fisches, der sich vorher im salzhaltigem Wasser befand, welches ein sehr hohen Leitwert aufweist, müssen wir sehr vorsichtig vorgehen. Da bei einem Wechsel von höherer zu niedriger Leitfähigkeit des Wassers leicht Schäden bei den Fischen durch Aufquellen der Zellen auftreten. Man sollte die neuerworbenen Fische durch langsames angleichen des Wassers eingewöhnen. Umgekehrt, vom niedrigem zu höherem Leitwert, vertragen es die Fische meist schadlos.

 

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(c) 2001-2006 africanfish.com Letzte Änderung: 24.05.2005