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Stickstoff gehört als Bestandteil der Proteine zu den lebenswichtigen Elementen. Von den Wasserpflanzen wird er vor allem in Form von Ammonium und Nitrat aufgenommen. In den meisten natürlichen Gewässern kommen diese Stoffe nur in sehr geringen Mengen vor.

Anders ist es im Aquarium, hier werden auf engstem Raum Pflanzen und Tiere gehalten. Durch deren Ausscheidungen (Kot, Urin), Pflanzenreste und Futterreste kann es zu einem starken Anwachsen von Stickstoffverbindungen kommen. Diese Stickstoffverbindungen haben in stärkeren Konzentrationen eine mehr oder weniger schädliche Wirkung auf die Organismen.

Der Aquarianer muss deshalb immer bemüht sein, den Anteil der schädlichen Stickstoffverbindungen im Aquarium gering (niedrig) zu halten. Dieses kann man durch den Einsatz von guten Filtern erreichen und vor allem durch den regelmäßigen Teilwasserwechsel. Mit einem gut vorbereitenden Wasser können auch größere Mengen des Aquarieninhalts ausgetauscht werden. So ist es durchaus möglich ein drittel des Aquariumwassers auszutauschen. Der Wasserwechsel sollte alle zwei bis drei Wochen durchgeführt werden.

 

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(c) 2001-2006 africanfish.com Letzte Änderung: 30.07.2005